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http://media.drogenabstinenz.ch/Welchen Wert haben unsere Jungen.pdf
 

ANR - eine revolutionäre Entzugsmethode

Es gibt eine Alternative zur herkömmlichen Entzugs- oder Substitutionsbehandlung von Opiatabhängigen: ANR - Accelerated Neuroregulation. Ein rein pharmakologisches Verfahren korrigiert die Fehlfunktion auf Ebene der Opiatrezeptoren im Gehirn.
Der israelische Arzt Dr. André Waismann hat diese Methode entwickelt - die Resultate sind verblüffend. Ungeachtet, ob es sich um legale Medikamente oder illegale Drogen handelt, wird das suchterzeugende Verlangen nach der Substanz innert kürzester Zeit aufgehoben. Die Entzugserscheinungen werden durch eine Kurznarkose aufgefangen.

Weitere Informationen zur ANR finden Sie hier: Link


LITERATUREMPFEHLUNG


Mein Sohn – ein Fixer
Aber das Leben geht weiter

von Evelyne Buchmann
jago verlag, Im Boden 331, 5063 Wölflinswil.
1. Auflage 2011, 320 Seiten, broschiert,
CHF 17.50
ISBN 978-3-03704-989-1

Das Buch "Mein Sohn ein Fixer - Aber das Leben geht weiter" ist wegen Auflösung des Jago-Verlages direkt im Internet-Bücher-Shop der Autorin zu beziehen (auch als E-Book):
www.evelynebuchmann.jimdo.com

Der jahrzehntelange Leidensweg der Autorin, Mutter eines drogensüchtigen Sohnes, ist für viele betroffene Eltern und Angehörige kein Trost. Die geschilderten Erlebnisse können jedoch bei Eltern und Angehörigen von Drogenabhängigen eine solidarisierende Entlastung bewirken.
Der Tatsachenbericht zeigt auf wie zermürbend und undankbar er ist: der Kampf der Eltern gegen die Drogen. Ein Kampf, der in den meisten Fällen letztlich zur Resignation führt.

Die Autorin und der Verlag möchten mit diesem Buch darauf hinweisen, dass Prävention und Aufklärungsarbeit über den Drogenkonsum ein ständiges Schwergewicht sein müssen.

Die Autorin äussert kritische Gedanken zur Schweizerischen Drogenpolitik. So fragt sie sich, warum sich drogensüchtige Menschen überhaupt noch bemühen sollten, von der Sucht loszukommen, wenn diese ihre Drogen jetzt vom Staat erhalten. Sie bezweifelt, dass die für die liberale Drogenpolitik Verantwortlichen ihren eigenen Kindern tatsächlich auch Drogen verabreichen und verschreiben würden. Die Verwaltung der Drogensüchtigen in der Schweiz ist zu einem Milliardengeschäft geworden auf Kosten der Drogensüchtigen und ihrer Angehörigen, und letztlich auch auf Kosten der Steuerzahler, die via Krankenkasse, IV u.a. diese menschenverachtende Politik mitzutragen haben.



Kein Interesse am UNO-Tag gegen Drogen


Am 26. Juni 2011 wurde weltweit der UNO-Tag gegen Drogen begangen. Weltweit? Nein - ein kleines Land mitten in Europa trotzt den internationalen Bestrebungen und sieht sich als Pionier einer fortschrittlichen Drogenpolitik. Man lässt den Süchtigen die Wahlfreiheit, anstelle von Entzug und Therapie, Drogen auf Staatskosten zu konsumieren. Das ist keine Episode von Asterix und den bösen Römern, sondern echte drogenpolitische Verblendung.

Seit 1987 wird am UNO-Tag gegen Drogen alljährlich des weltweiten Drogenproblems gedacht .Neben einem Kommentar des amtierenden Generalsekretärs zur aktuellen Situation wird dieser Gedenktag genutzt, um neueste Statistiken zu veröffentlichen. Die abstinenzorientierten Organisationen der Schweiz hatten in einer Medienmitteilung auf diesen Tag aufmerksam gemacht. Das Echo war gleich Null! Keine einzige Zeitung veröffentlichte auch nur eine Zeile zu diesem wichtigen Ereignis. Man solidarisiere sich nicht mehr mit den drogenpolitischen Hardlinern und unterstützte eher die „liberale“ Haltung, lauteten die Kommentare unter vorgehaltener Hand.

Staat gibt Drogen ab
Auf eine Anfrage von Nationalrat Toni Bortoluzzi an den Bundesrat, gab dieser bekannt, dass seitens unserer Landesregierung keinerlei Aktivitäten oder Informationen zum UNO-Tag vorgesehen seien. Eigentlich sollte mit dem Aktionstag einmal mehr darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Drogenkonsum ein weltweites Problem darstellt, und dass trotz unterschiedlichster Strategien bisher keine nachhaltige Lösung in Sicht ist. Auch das sogenannte „Schweizer Erfolgsmodell“ führt offensichtlich in eine Sackgasse. Die staatliche Drogenabgabe läuft der abstinenzorientierten Drogentherapie entgegen. So mussten in den letzten Jahren zahlreiche Therapieinstitutionen für immer schliessen, auf der anderen Seite verschlingt die immer niederschwelliger angebotene Heroinsubstitution Millionen an Steuer- und Krankenkassengeldern.

Cannabis ist gefährlich
Weiter gibt die anhaltende Verharmlosung des Cannbiskonsums zur Sorge Anlass. Es existieren immer mehr Studien, die die Schädlichkeit dieser Drogen, vor allem bei jungen Konsumenten, zweifelsfrei belegen. Das Vorpreschen einzelner Kantone in der Absicht, Cannabis „legal“ abzugeben, ist eine klare Missachtung des Volkswillens der Abstimmung vom November 2008. Solche Bestrebungen müssen mit aller Entschlossenheit bekämpft werden. Am Aktionstag selber durften wir an den verschiedenen Ständen der absinenzorientieren Organisationen ein reges Interesse der Bevölkerung verzeichnen, konnten etliche Informationsbroschüren abgegeben und einige engagierte Gespräche mit Passanten führen. Besonders gut kam der Wettbewerb unter dem Motto „Abheben ohne Drogen“ an – immerhin gab es dort Ballon- und Gleitschirmflüge zu gewinnen.

Autor: Dr. med. Daniel Beutler-Hohenberger, Co-Präsident Dachverband Drogenabstinenz Schweiz


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